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Bestattungsvorsorge - eigene Entscheidungen treffen

Warum ist dieses Thema so wichtig?

Die Anforderungen an die Leistungen eines Bestattungsunternehmens sind in den letzten Jahren sehr stark gestiegen. Lebensgewohnheiten haben sich verändert, für den Einzelnen ebenso wie für das familiäre Zusammenleben. Dies kann bei einem Trauerfall zu schwierigen Situationen führen, wie wir aus unserer täglichen Arbeit heraus wissen.

Es gibt eine ganze Reihe von guten Gründen, sich um die letzten Dinge rechtzeitig selbst zu kümmern; sei es, weil Alleinstehende sicher gehen wollen, dass alles in Ihrem Sinne geregelt wird oder aber, weil Verwandte oder Freunde zu weit entfernt sind, um helfen zu können. Oft ist es auch der Wunsch, Angehörige von all diesen anstehenden Entscheidungen zu befreien, die die Abwicklung einer Bestattung erfordern.

Immer mehr Menschen erkennen deshalb die Notwendigkeit, möglichst viele persönliche Dinge selbst rechtzeitig zu regeln. Dies betrifft selbstverständlich auch die Vorsorgeregelung der eigenen Bestattung.

In einem persönlichen und absolut vertraulichen Gespräch, gerne auch bei Ihnen zu Hause, klären wir mit Ihnen die Möglichkeit einer Vorsorgeregelung. Gemeinsam finden wir die für Sie richtige Lösung.

Im Folgenden haben wir die wichtigsten Punkte für Sie aufgeführt.

 Bestattungs-Vorsorgevertrag: 

Durch einen Bestattungs-Vorsorgevertrag haben Sie die Sicherheit, dass alle besprochenen Angelegenheiten im Sterbefall so ausgeführt werden, wie Sie dies gewünscht haben. Alle notwendigen Schritte, sowie die zu veranlassenden direkten Anweisungen werden in die Wege geleitet. Dieses Gespräch ist selbstverständlich streng vertraulich.


 Finanzielle Absicherung: 

Durch die Streichung des Sterbegeldes der gesetzlichen Krankenkassen ist es in sehr vielen Fällen nützlich, zusätzliche finanzielle Sicherheiten zu schaffen. Dies kann im Rahmen des Bestattungs-Vorsorgevertrages recht einfach gelöst werden. Es gibt eine ganze Reihe von sinnvollen und praxiserprobten Möglichkeiten, die wir aus unserer täglichen Arbeit kennen. Sie entlasten damit auch Angehörige von Problemen, die bei einem Trauerfall entstehen können. Nutzen Sie unsere Erfahrung, mit Sicherheit finden wir in einem persönlichen Gespräch für Sie die richtige Lösung. Dies ist beruhigend für Sie und auch für Ihre Angehörigen.


 Ein Testament errichten: 

Es ist auf jeden Fall sinnvoll, ein Testament zu errichten. Auch junge Ehepaare sollten überlegen, wer Erbe sein soll, wenn einem Ehepartner etwas zustößt. Der überlebende Ehegatte kann nur dann allein erben, wenn ein gültiges Testament vorliegt.

Das eigenhändige Testament muss handschriftlich verfasst und unterschrieben sein. Ehepaar können ein gemeinschaftliches Testament errichten. In diesem Fall müssen beide das von einem Ehepartner handschriftlich erstellte Testament unterschreiben. Unterschriften müssen immer mit vollem Vor- und Zunamen geleistet werden damit keine Personenmissverständnisse entstehen. Weiterhin ist äußerst wichtig, den Ort und das Datum der Niederschrift festzuhalten. Wenn Sie ganz sicher gehen wollen, dass ihr Testament auch in Kraft tritt, so geben Sie es beim Amtsgericht oder beim Notariat in amtliche Verwahrung.

Das Testament beim Notar wird immer amtlich verwahrt und nach dem Tod des Erblassers geöffnet. Der Notar berät Sie und hilft bei der Formulierung, er kennt auch die steuerlichen Folgen. Die Kosten für ein Testament sind relativ gering. Dafür werden eventuell viele Auseinandersetzungen vermieden, die ganz sicher wesentlich mehr Aufwand erfordern würden.


 Dokumente bereithalten

Halten Sie bitte an einem für jeden erreichbaren sicheren Ort folgende Dokumente bereit:

  • Familienstammbuch oder standesamtliche Heiratsurkunde
  • Standesamtliche Geburtsurkunde
  • Versicherungsverträge / Policen
  • Testament
  • Vollmachten (Post, Bank, etc.)
  • Bestattungsvorsorge-Vertrag (mit dazugehörigen Vollmachten)
  • sonstige wichtige Unterlagen und Dokumente